Donnerstag, 27.09.07 – Sonntag, 30.09.07 Belize – Caye Caulker / México – Tulum
Nach einer unglaublichen Fahrt mit dem supertollen guatemaltekischen Bus sind wir heil in Belize City angekommen. Ein Wunder, denn der Busfahrer entschloss sich einfach mal eben so ohne Auspuff weiterzufahren. Dieser fiel waehrend der Fahrt halb ab und unser Guatemalteke entschloss sich diesen mit einer Rieseneisenstange mal ganz abzubrechen, was auch nach einem nervenaufreibenden Kraftakt in der senkenden Mittagshitze gelang. Uebrigens ist uns an der Grenze nix passiert. Der guatemaltekische Grenzbeamte grinste uns nur an und dachte bestimmt: “Ach, die dummen Touris sind bestimmt auf die Einreisegebuehr hinein gefallen – hihi.” Sind wir aber nicht (hihi) und so konnten wir Guatemala verlassen und in Belize einreisen. Die Fahrt durch das Land bis nach Belize City zur Karibik war unglaublich spannend. Die Architektur war ganz anders als das was wir bisher aus Mexiko und Guatemala kannten. Die meisten Haeuser waren auf hohen Pfaelen gebaut und nur aus einfachen Holzbrettern zusammen genagelt, dafuer aber schick bunt bemalt, wie es sich fuer die farbenfrohe Karibik gehoert.
In Belize City am Terminal der Wassertaxis angelangt, erlebten wir die Belizianer auf ganz besondere Art und Weise. Dazu muss man wissen, dass die Mehrheit der Einwohner von Belize dunkelhaeutige Nachkommen englischer Sklaven sind. Im typischen Reggae Stil schlenderten sie smoothy und unterhielten sich lautstark miteinander. Wir entschieden uns aufgrund der Nichtexistenz von Sehenswuerdigkeiten in der groessten Stadt von Belize (nicht der Hauptstadt) uns direkt zu den Inseln uebersetzen zu lassen. In knapp einer Stunde legte das Schnellboot in unserem Karibikparadies mit dem Namen Caye Caulker an. Und ihr Lieben! Habt ihr eine Ahnung wo das ist??? Nein, dann schlagt mal schoen in eurem Atlas nach
Direkt gegenueber vom Bootssteg befand sich dann auch schon unsere Herberge. Wir befanden uns ein einem Idyll aus tuerkisblauem Karibikwasser, Palmen und bunten Strandhaeusern.
Dazu muss man betonen, dass wir momentan viel Glueck haben, denn wir koennen ueberall mit Nebensaisonpreisen reisen und teilen die schoenen Orte mit entsprechend wenigen Touristen. Das ist ein enormer Vorteil. Obwohl man den ein oder anderen Tourist schon mal vor ein paar Tagen gesehen hat….
So beschlossen wir auch gleich bei unser inzwischen schon alltaeglichen Pirsch eine Schnorcheltour mit dem Segelboot fuer den naechsten Tag zu buchen. Und ich kann nur sagen, dass war die beste Idee ever
Gross Anke hat ja schon voll die Peilung, waehrend Klein Anke bisher die grosse Unterwasserwelt verschlossen blieb, obwohl sie ja eine kleine Wasserratte ist.
So ging es am kommenden Morgen zum Segelboot. Mit ungefaehr zehn anderen Touris, fast ausschliesslich Gringos, fuhren wir aufs Meer. Dort ging es dann insgesamt zu drei verschiedenen Korallenriffen in der Naehe der Insel San Pedro. Zwischendurch gab es Fruechte, Getraenke, Rumpunsch, Fischbroetchen und natuerlich Reggae Musik. Wer schon mal an Bord war, weiss wie lecker eine Staerkung auf hoher See ist, wenn man aus dem Meer kommt (ne Mama RDG
Wir konnten unglaublich viele Fischchen bestaunen, Fischfamilien, blaue, tuerkise und bunte Fischchen, Rochen und so genannte Sharks, aber ganz liebe Knuddelige. Sie sind nicht scheu, sogar so wenig, dass wenn Feinde kommen sie sich nicht schuetzen. Schluchz… Mit einem superschoenen Sonnenuntergang endete unsere Segeltour – leider.
Am Samstag setzten wir unsere Reise zurueck ueber Belize City, das lustige Wassertaxi Terminal, und leider mit San Juan Tours & Travel nach Mexiko fort. Uebrigens brauchten wir diesmal auch nur anderthalb Stunden auf die Jungs warten (doofe Busmafia!!!) . Ist doch nix, oder? Ab zur Grenze von Belize, wo wir uebrigens horrende Ausreisesteuern von 19 US Dollar pro Person zahlen durften, waren wir wieder in unserem gelobten Land ¡Viva México! Das war ein tolles Gefuehl!. Ueber Chetumal im Sueden Yucatans sind wir dann bis Tulum gefahren. Endlich erwischten wir uebrigens mal einen guten Film im Bus und zwar den neuen Bond Film – Klasse! In Tulum angekommen, mussten wir leider mit Ernuechterung feststellen, dass unser auserwaehltes Hostel kein Doppelzimmer frei hatte, erst ab der kommenden Nacht. Doch der Taxifahrer hatte gleich eine andere Idee parat und so durften wir in Cabañas am Meer eine Nacht direkt mit Karibikblick und Meeresrauschen am Strand verbringen. Unglaublich!!! Doch leider war uns das Ganze ein bisschen zu gringohaft, z.B. gab es die Speisekarte nur auf Englisch (hallo wo sind wir denn doch nicht in Mexico, oder???) und auch der Besitzer mochte mit uns irgendwie nicht spanisch sprechen, obwohl wir ihn mehrmals darauf hinwiesen, dass wir Castellan sprechen und verstehen. Unglaublich! Jedenfalls entschlossen wir uns diesen Morgen die Romantik des Strandes zu verlassen und in unser vorgesehenes Hostel zu wechseln, was sich auch als gut und preiswerter entpuppte. So sind wir jetzt zwar nicht mehr am Meer, dafuer aber naeher bei Euch, d.h. im Zentrum und dem Internet
Morgen gehts frueh raus, denn wir wollen den Sonnenaufgang in den beruehmten Tulum Ruinen direkt am Meer bestauen, der wohl am meisten fotografierte Ort Mexikos. Und fuer Gross Anke heisst es dann wohl mal wieder “Ich komm gleich wieder – bin nur mal schnell putzige Leguane fotografieren… ” Ach ja wirversuchen die Tage dann nochmal ein paar Fotos hochzuladen … Aber ihr wisst ja – GO SLOW! NIX Stress!Also, man hoert sich!!! Hasta luego, las chavas mexicanas


Servus Ihr Weltenbummler!
come esta, guapas? me da envidia, pero de la buena…
Sei lieb gedrückt, Lizzi
Von: Lizzi am Oktober 1, 2007
um 3:43 am
Hallöchen ihr Ankchens, war ja wieder mal total interessant zu lesen was ihr so alles erlebt habt. Ist schon unglaublich was ihr da so aufschreibt. Baden in einem Wasserfall, herrliche Buspannen wie auch Verspätungen. Weiß nicht ob ich mit letzterem so gelassen klar kommen würde. Wünschen Euch noch gute Tage in Mexico. Scheint wohl doch zivilisierter zu sein al Guatemala oder Belize. Liebe Grüße und Umarmungen von Kerstin
Von: Schwester Kerstin am Oktober 2, 2007
um 7:32 am