Sonntagabend, 30. September 2007
So da sind wir wieder
Nachdem wir das letzte Mal geschrieben hatten, war ja eigentlich geplant lecker yukatenisch Essen zu gehen. Wurde aber leider nichts ;-( – das gute Restaurant war geschlossen. Also mussten wir dann wohl oder uebel
doch zum argentischenParilla gehen
… und richtig lecker Fleisch essen. Und es gab dann zur Belohnung, weil wir auch so brav auf gegessen hatten noch eine Frozen Margarita auf Kosten des Hauses gesponsort
Und weil die chavas schon so lustig drauf waren, lud sie der Oberkellner dann fuer den naechsten Tag zur Fahrradtour ein
Also beschlossene Sache; las chavas und hombre mexicano – Ariel seines Namens- verabredeten sich dann fuer 7:30 !!! Uhr (also, ihr merkt hier ist nichts mit lange schlafen in der Karibik
) .
Montag, 1. Oktober 2007 Ausflug Tulum Ruinen, Cenoten – Fahrradtour
Und unglaublich Ariel stand bereits 7:10 mit Mountainbike und Schnorchelsachen vor unserem Hostel. Man waren wir beeindruckt!!!
Also los gings erstmal zu den Tulum Mayastaetten – die einzigsten Staetten der Mayas die am Meer gebaut wurden. Echt ein gigantischer Anblick! Naja aber da es um 10 Uhr dann ziemlich heiss wurde – war der Gang durch dieses Kulturerbe dann irgendwann auch nicht mehr zo lustig.
Egal weiter gings. Erstmal wurde am Strand noch ein kleiner Berg erobert, dass Gross Anke ihr Iguane zu Gesicht bekam und dann gings in Richtung erste Cenote. Dort nach rund 6 km Schotterpiste – Fahrradfahren in sengender Hitze – fanden wir endlich eine willkomme Abkuehlung in der Cascacenote. Cenoten sind unterirdische Hoehlen, in denen man dann meist sehr gut Tauschen oder eben so wie wir schnorcheln kann. Leider war diese Cenote etwas mit Unrat befuellt. Koennt ihr Euch denken warum?? Ja klar, wegen des Hurricans im vergangen August. Dort hat er voll reingehauen. Es lagen Kuehlschraenke und anderer Kram aus den Villen von nebenan in dieser Cenote. Ach diese Cenote war uebrigens offen und sah so wie ein See von oben aus. Interessant war vorallem die Lage direkt am Meer! Also gings gleich nochmal zum Meer wo weiter geschnorchelt wurde. Und da sah man die Bescherung des Hurricans noch ausfuehrlicher. Ein riesiger kaputter Swimmingpool, herausgerissene Scheiben aus den Hauesern, alle Moebel lagen total kaputt draussen (sogar einen Flachbildschirm sichteten wir…) . Nach einem Regenschauer erhellte sich der Himmel wieder und unsere Tour ging weiter.
Weitere fuenf Kilometer die, die chavas fein radelten… und oefters auf hombre mexicano warteten
.. standen wir dann alle endlich am Eingang der Cenote dos ojos. Als uns der liebe Herr am Einlass mitteilte, dass die Cenotes nun nochmal 2,5 km entfernt im Landesinneren liegen. SUPER! Welch eine Freude
Nicht das wir nicht gerne Fahrradfahren – aber bei der Hitze …hmm naja es gibt Schoeneres
Aber egal den chavas gehoert die Welt
Also weiter. Yipiehh – endlich da.
Nach einem kleinen Hamburger gings dann los die Hoehlen wurden erobert! Ohh wie genial;-) Diesmal waren es wirklich unterirdische Hoehlen. Wir schnorchelten mal wieder brav. Es gab auch unzaehlige Taucher vor Ort, denn dieses Hoehlensystem gehoert zu den Groessten Ihrer Art in der Welt! … Das Wasser war superklar und kalt. Doof war nur, dass man dann irgendwann genau, als wir uns in das versteckte zweite ojo getraut hatten das Licht loeschte… Super!!! Aber zum Glueck es gab eine Leiter – also stiegen die chicas empor und kehrten per Fuss wieder zurueck
!
Ach, unser hombre mexicano war zwischenzeitlich irgendwie verloren gegangen …aber zum Glueck fanden wir uns nach einiger Zeit wieder. Dann liessen wir ihn erstmal „descansar“-en“
. Idenn der Rueckweg stand an… Aber schon auf halber Strecke zum Ausgang des Parks streikte unser hombre wieder… FAZIT der chavas: MAENNER!!!
Naja, weils aber echt weit war zurueck nach Tulum mit den Raedern (ca. 12 km… Schotterstrecke und Hitze..) ueberredete unser guia (natuerlich mit der finanziellen Unterstuetzung) einen netten Herrn mit einem Pickup uns und unsere Raeder mitzunehmen. War auch mit Erfolg gekroent war
Yipiehhh. Also Ariel und die Fahraeder auf die Flaeche nach hinten. Wir wollten auch gerne hinten sitzen !!! – aber wurde uns wegen der mexikanischen Polizeikontrollen vom Fahrer verweigert (wie Polizei und Kontrollen??? – Hier interessiert es doch noch nicht mal ob ein Taxi Sicherheitsgurte hat…naja egal. Also die chicas brav nach vorne – ein kleiner Schnack mit dem Fahrer und schwupps waren wir wieder in Tulum. WAS EIN ABENTEUER!!!
Abends gabs zur Belohnung dann noch ein lecker Fischessen, bevor wie nach einem lekkeren Corona und Victoria ins Bett fielen.